München (netdoktor.de) - Immer weniger Teenager in Deutschland rauchen. Das belegt eine repräsentative Untersuchung* der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Demnach qualmen derzeit etwa 13 Prozent der 12- bis 17-Jährigen. Im Jahr 2001 lag die Quote noch bei 28 Prozent. Auch in der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen ist der Anteil der Raucher gesunken - von 43 Prozent im Jahr 2008 auf derzeit 38 Prozent.
VOM RAUCHEN LOSKOMMEN: ABER WIE?
Ein falscher Freund
Raucher, die es schaffen, endgültig aufzuhören, zeichnet vor allem eines aus: der eiserne Wille, sich dem Aufhörprozess bewusst zu stellen“ („Stop Smoking Now!“).
EINFACH ausgedrückt: Wer das Rauchen wirklich aufgeben will, braucht dafür auf jeden Fall eine starke Motivation. Wie kann man seine Motivation stärken? Indem man sich beispielsweise vor Augen führt, wie viel besser es einem geht, sobald man mit dem Rauchen aufhört.
1.Es spart Geld. Bei einer Schachtel pro Tag kommen im Jahr weit über 1 000 Euro zusammen. „Mir war gar nicht bewusst, wie viel Geld ich für Tabak rausgeworfen habe“
2.Das Leben macht mehr Freude. „Seit ich nicht mehr rauche, fühle ich mich wie neugeboren. Es geht konstant bergauf“ . Sobald man aufhört zu rauchen, verbessern sich Geruchs- und Geschmackssinn deutlich. Die meisten fühlen sich fitter und sehen besser aus.
3.Es tut der Gesundheit gut. „Mit dem Rauchen aufzuhören verbessert bei Männern und Frauen jeden Alters sofort spürbar die Gesundheit“ (US-Gesundheitsbehörde CDC).
4.Man gewinnt an Selbstvertrauen. „Ich habe aufgehört zu rauchen, weil ich nicht dem Tabak versklavt sein wollte. Ich wollte wieder Herr über meinen Körper sein“
5.Es kommt Angehörigen und Freunden zugute. Zu den Tausenden, die allein in Deutschland jährlich an den direkten Folgen des Rauchens sterben, kommen nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums noch „rund 3 300 Nichtraucherinnen und Nichtraucher, die durch die Folgen des Passivrauchens sterben“.
DIE beste Chance, einen Gegner zu besiegen, hat der, dem andere zur Seite stehen — ganz gleich, gegen wen oder was er kämpft. Deshalb ist jeder, der sich aus dem Würgegriff des Nikotins befreien möchte, gut beraten, sich von Angehörigen oder Freunden helfen zu lassen — oder von anderen, die bereit sind, ihm geduldig beizustehen.
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